
Burkhard Allwardt, 82, wurde mit dem Bürgerpreis der Töster Bürgerstiftung geehrt – ein Zeichen für sein außergewöhnliches Engagement in Tostedt. Seit Jahrzehnten prägt er den Ort, vor allem durch seinen Einsatz für Kreisverkehre, Solarenergie und Elektromobilität. Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, hat er schon früh angestoßen, etwa der neue Kreisverkehr an der B75 oder Informationsdisplays zur lokalen Solarstromproduktion.
Geboren 1943 in Potsdam, wuchs er in Berlin auf, studierte Lebensmitteltechnologie und später in Hamburg Ökotrophologie, Politik und Soziologie. Ab 1977 war er Oberstudienrat in Hamburg und unterrichtete parallel an mehreren Volkshochschulen. Auch in Tostedt blieb Bildung ein Schwerpunkt: Er arbeitete im Bildungsforum, half an Grundschulen aus und leitete zeitweise die VHS.
Mit seiner Frau Cornelia und den drei Kindern lebt er seit 1982 in Tostedt. Hier brachte er als Vorsitzender des Agenda-21-Vereins das Fifty-Fifty-Projekt für Schulen voran, hielt zahlreiche Vorträge zur Solarenergie und war als früher E-Mobil-Fahrer bekannt. Außerdem engagierte er sich 14 Jahre lang im Fahrgastbeirat und setzte sich für die Heideshuttle-Anbindung ein.
In der Kommunalpolitik war er rund 30 Jahre aktiv, zeitweise sogar als viel gewählter Einzelkandidat. Sein Einsatz, seine Beharrlichkeit und seine Freude am Austausch mit Menschen machen ihn zu einer prägenden Persönlichkeit Tostedts.
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Quelle: www.kreiszeitung-wochenblatt.de Bilder: Bianca Marquardt (Nordheide Wochenblatt)




